Welch Tag - 5 Uhr klingelt der Wecker und mit Chris geht es nach Ehrwald zum gefürchtet spektakulären Tajakantensteig. Im Halbdunkel und bei Eiseskälte beginnen wir die Tour und halb 10 erreichen wir den Einstieg, 800 Meter überm Parkplatz.
Ich war ja letztes Jahr schonmal hier und hab ich mich schwer verschätzt und war wirklich am Ende - aber diesmal haben wir Handschuhe dabei und so wird es ein geiler, wenn auch äußerst anstrengender und schwieriger Aufstieg. Doch größtenteils können wir unseren Humor bewahren ;)
Nach über drei Stunden kämpfen wir uns den letzten Aufschwung und sind endlich am Gipfel und können mal die grandiose Aussicht genießen. Die Tour ist und bleibt einfach der Hammer. Nach dem Abstieg vom Gipfel, wo die Kräfte schon merklich nachlassen, gönnen wir uns ein Bad im eiskalten Drachensee (fast 1900 Meter über Null) und dann leckeres Bier und Essen auf der Coburger Hütte. Die Ausrüstung macht natürlich Eindruck, es sind viele Sesselliftwanderer da ;)
| Vom Album Klettersteig Tajakante 2008 |
Dann noch den langen und steilen Abstieg und nach zehneinhalb Stunden sind wir wieder am Auto ...
... und halb 9 Abends bei Alice zur ihrer und meiner Geburtstagsfeier. Die Kirchbowle ist großartig und wirkt auf der Stelle. Halb 3 kämpfe ich mich dann endlich ins Bett - habe also die 24 Stunden wach sein nicht ganz geschafft :)
Spitzentag.

Sonntag klingt mit einer kleinen Radltour beim Kloster Reutberg aus - nochmal nen proppevollen Biergarten genossen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen